Rechner

Welcher Betrag fehlt, wenn Sie nicht mehr arbeiten können?

Für die meisten Haushalte ist die eigene Arbeitskraft der größte Vermögenswert — und der am seltensten bedachte. Dieser Rechner beantwortet eine einzige Frage: Welcher monatliche Betrag müsste ersetzt werden, damit es weitergeht?

Jahre
€ / Monat

Beispielwert – bitte durch Ihre Angabe ersetzen.

%

Üblich sind rund 70–80 % des Nettoeinkommens.

€ / Monat
€ / Monat

Weitere monatliche Leistungen oder sichere Einkünfte neben einer bereits eingetragenen BU-Rente, die im Fall einer Berufsunfähigkeit zur Verfügung stehen.

Gewünschte monatliche Absicherung2.100,00 €
Vorhandene Absicherung0,00 €

Mögliche monatliche Versorgungslücke (Prüfgröße)

2.100,00 € / Monat

Orientierungswert auf Basis Ihrer Angaben – keine Empfehlung einer bestimmten Rentenhöhe.

Orientierung/Prüfgröße, keine Aussage über Versicherbarkeit, Gesundheit oder Beiträge und keine Tarifempfehlung. Ob und wie eine BU-Absicherung zu Ihrer Situation passt, klären wir persönlich.

Warum die gesetzliche Absicherung hier nicht die Antwort ist

Fast alle rechnen die gesetzliche Rente gegen. Das ist nachvollziehbar und führt trotzdem in die Irre, weil sie eine andere Frage stellt.

Sie fragt nach dem Arbeitsmarkt, nicht nach Ihrem Beruf

Teilweise erwerbsgemindert ist nach § 43 Abs. 1 Satz 2 SGB VI, wer wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande ist, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens sechs Stunden täglich erwerbstätig zu sein. Voll erwerbsgemindert ist, wer keine drei Stunden mehr schafft (§ 43 Abs. 2 Satz 2 SGB VI). Der gelernte Beruf kommt in dieser Definition nicht vor. Eine Dachdeckerin, die nicht mehr aufs Dach kann, aber sechs Stunden am Schreibtisch sitzen könnte, gilt nicht als erwerbsgemindert.

Die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente ist ein geschlossener Kreis

Es gibt sie noch — aber nur für Versicherte, die vor dem 2. Januar 1961 geboren sind (§ 240 Abs. 1 SGB VI). Wer später geboren wurde, hat diesen Anspruch nicht. Das ist keine Auslegungsfrage, sondern steht so im Gesetz.

Deshalb steht in diesem Rechner keine gesetzliche Leistung

Ob im Einzelfall eine Erwerbsminderungsrente in Betracht käme und in welcher Höhe, hängt an Versicherungszeiten, Entgeltpunkten und der medizinischen Beurteilung. Eine pauschale Zahl dafür wäre geraten. Wenn Sie eine Leistung erwarten, tragen Sie sie unter „bereits vorhandene Absicherungen“ ein — dann rechnet der Rechner damit, und Sie wissen, woher die Zahl kommt.

Gesetzestexte abgerufen über gesetze-im-internet.de (Bundesministerium der Justiz), geprüft am 27.09.2026.

Was berechnet wird

Der monatliche Abstand zwischen dem Anteil Ihres Nettoeinkommens, den Sie absichern möchten, und dem, was Sie bereits an monatlichen Leistungen angegeben haben.

Was nicht berechnet wird

Kein Beitrag, kein Tarif, keine Aussage über Versicherbarkeit, keine Gesundheitsprüfung, keine Prognose über Ihre gesetzlichen Ansprüche.

Häufige Fragen

Warum reicht die gesetzliche Rente hier nicht als Antwort?
Weil sie eine andere Frage stellt. Die Erwerbsminderungsrente fragt, ob Sie unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes noch arbeiten können – nicht, ob Sie Ihren Beruf noch ausüben können. Wer täglich sechs Stunden irgendeiner Tätigkeit nachgehen kann, gilt nach § 43 Abs. 3 SGB VI nicht als erwerbsgemindert, unabhängig davon, was er gelernt hat.
Gibt es die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente noch?
Nur für einen geschlossenen Kreis. Die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit steht nach § 240 Abs. 1 SGB VI ausschließlich Versicherten zu, die vor dem 2. Januar 1961 geboren sind. Für alle später Geborenen gibt es sie nicht.
Welcher Absicherungsgrad ist sinnvoll?
Das lässt sich nicht allgemein sagen, und dieser Rechner tut es auch nicht. Er nimmt den Grad, den Sie eintragen, und zeigt, was daraus folgt. Als Ausgangspunkt steht ein Wert im Feld, den Sie ändern können und sollen – er ist eine Voreinstellung, keine Empfehlung.
Warum wird nach dem Netto gefragt und nicht nach dem Brutto?
Weil der Haushalt vom Netto lebt. Der Betrag, der monatlich fehlen würde, ist ein Nettobetrag – deshalb ist er auch der richtige Bezugspunkt für die Frage, wie viel davon ersetzt werden müsste.
Nennt der Rechner einen Beitrag?
Nein. Ein Beitrag hängt an Alter, Beruf, Laufzeit, Höhe und der gesundheitlichen Situation. Nichts davon wird hier abgefragt, und geschätzt wird auch nichts. Der Rechner beantwortet nur die Frage nach dem Betrag, um den es geht.
Werden Gesundheitsangaben abgefragt?
Nein – hier nicht und an keiner anderen Stelle dieser Rechner. Gesundheitsangaben gehören in einen eigenen, gesondert abgesicherten Weg und ins persönliche Gespräch.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Rechnung läuft in Ihrem Browser. Gespeichert wird nichts, in die Adresszeile wird nichts geschrieben, und von allein geht nichts hinaus. Übermittelt wird nur, wenn Sie das Formular unter dem Ergebnis ausfüllen und absenden — und dann genau die Angaben, die dort aufgelistet sind. Für das Ergebnis brauchen Sie keine Kontaktdaten anzugeben.

Darüber sprechen

Der Betrag ist der Anfang, nicht das Ergebnis. Welche Höhe zu Ihnen passt, wie lange sie laufen sollte und was vor diesem Thema dran ist — das klären wir im Gespräch. Kontaktdaten brauchen Sie für Ihr Ergebnis oben nicht.